Aktuelles zur Energiewende - Ökostrom für Alle! informiert

Auf diesen Seiten informieren wir Sie zu aktuellen Entwicklungen rund um die Energiewende .

27.03.2012: Netze entwickeln sich zum Schlüssel für die Energiewende

Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien wird zukünftig mehr Strom in deutschen Netzen fließen. Um die Versorgungssicherheit in ganz Deutschland sicherzustellen müssen vorhandene Übertragungsnetze modernisiert und Neue ausgebaut werden. Von rund 1800 Kilometern überregionalen Stromnetzen, die bis zum Jahre 2015 gebaut werden sollen, wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 214 Kilometer realisiert. Die nächsten Meilensteine sind die Umsetzung der Aufgaben durch die Netzbetreiber, Planungsbehörden, Länder und Kommunen. Neben dem Ausbau der Überregionalen Stromnetze rücken die regionalen Verteilernetze ebenfalls in den Vordergrund. Die dezentrale Stromerzeugung durch Kleinanlagenbetreiber muss mehr und mehr in das Ganze integriert werden. Themen wie Smart Meter, intelligente Stromnetze sowie intelligentes Lastmanagement bilden weitere Meilensteine auf dem Weg in eine erneuerbare Zukunft. Netzstabilität, Versorgungssicherheit, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit sind weitere Schlagwörter, die Handlungsbedarf beinhalten. In Zukunft sollen BMWI und BMU in Zusammenarbeit mit allen betroffenen Bereichen einen Steuerungskreis bilden, der halbjährlich zusammenkommt und Bericht erstattet, Schwerpunkte setzt und eine Zwischenbilanz zieht. Wenn die gesteckten Ziele ehrgeizig verfolgt werden, ist Deutschland auf einem guten Weg die Wende herbeizuführen. Weitere Informationen: Interview mit dem neuen BNA Präsidenten Jochen Homann

23.02.2012: BMU veröffenlicht Zwischenbilanz zur Energiewende

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie haben die Fortschritte der Energiewende in einer Zwischenbilanz zusammengestellt, welche am 23.02.12 veröffentlicht wurde. Die Grundstimmung des Berichtes lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Wettbewerbsfähige Preise, ein hohes Wohlstandniveau sowie Energieeffizienz und eine umweltschonende Volkswirtschaft sollen in Zukunft das Bild Deutschlands in Bezug auf die Energiewirtschaft prägen – bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun. Zwischenbericht des BMU

17.02.2012: Strom – und Gasversorgung bei eisiger Kälte

Die Stromversorgung in Deutschland trotzt dem kaltem Wetter. Die Versorgung ist nicht gefährdet. Allerdings wird in Süddeutschland das Erdgas knapp. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt aber einen großflächigen Ausfall der Energieversorgung in Deutschland aus. Dennoch sollte die Notwendigkeit des Netzausbaus nicht aus dem Blick verloren gehen und zügig voranschreiten. Dies ist eine wichtige Voraussetzung um den Ausbau der Energiewende  voranzubringen.

16.01.2012: Ökostrom vor Atomstrom

Der Ökostromanteil hat es im Jahr 2011 vor die Atomkraft geschafft. So hatten u.a. Windkraft , Wasserkraft und Photovoltaik einen Anteil von 20 Prozent am deutschen Strommix. Die Atomkraft kam durch die Abschaltung einiger Meiler im Rahmen der Energiewende nur auf einen Anteil von knapp 18 Prozent. Die wichtigsten Energiequellen sind immer noch Stein- und Braunkohle mit insgesamt 43 Prozent.
Experten vermuten im Jahr 2012 einen noch rasanteren Anstieg der erneuerbaren Energiequellen und weisen gleichzeitig auf einen notwendigen Stromnetzausbau hin.

03.01.2012: Klimawandel nicht vergessen

Zur Zeit bestimmen Themen wie die Finanz- und Schuldenkrise die Schlagzeilen. Die Umweltorganisation Greenpeace warnt nun davor, die Gefahren des Klimawandels aus dem Blick zu verlieren. Die Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, Brigitte Behrens, bezeichnete die Bekämpfung des Klimawandels als eine der „größten Herausforderungen“ für das Jahr 2012. Es geht insbesondere darum, dass die großen Wirtschaftsbranchen Lösungen finden, ihren CO2 -Ausstoß zu reduzieren. Ebenfalls forderte Greenpeace von der deutschen Regierung den Schutz der heimischen Wälder zu verbessern, da diese natürliche CO2-Speicher sind und somit einen entscheiden Beitrag zum Klimaschutz beitragen.

07.12.2011: UN-Klimagipfel - Hoffnung liegt auf Entwicklungsländern

Zur Zeit laufen die Gespräche des UN-Klimagipfels in Durban auf Hochtouren. Bis zum 09.12 verhandeln Vertreter aus über 200 Staaten über eine Nachfolgeregelung zu der zum Ende 2012 auslaufenden Klimaschutzvereinbarung von Kyoto. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hofft trotz steigender CO2-Emissionen auf eine Einigung der Länder. Große Hoffnung setzt er auf die Entwicklungsländer, die durch ihre große Anfälligkeit für die Folgen der Erderwärmung, auf einen Fortschritt im Klimaschutz drängen könnten.

Recht optimistisch zeigt sich Norbert Röttgen in Bezug auf den geplanten Klimaschutzfonds (Green Climate Fonds), der vor allem Entwicklungsländer beim Klimaschutz unterstützen soll. Es bleibt abzuwarten, ob und welche verbindlichen Entscheidungen bis zum 09. Dezember, dem Ende des Klimagipfels, getroffen werden.

16.11.2011: Tennet-Beschwerde: Netzausbau zu teuer

Einer der vier großen Stromnetzbetreiber -Tennet- warnt die Bundesregierung vor Engpässen bei der Anbindung neuer Offshore Windparks . Der Ausbau der "Schlüsselenergie der Zukunft" gerät angesichts der hohen Kosten ins stocken. Die teuren Anschlüsse der Winparks an das Stromnetz auf dem Festland sind sehr schwierig und es fehlt an Kapital.

In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordert Tennet nun konkrete Maßnahmen beim Ausbau und der Finanzierung. Die Grünen-Energiepolitikerin Ingrid Nestle fordert daraufhin, die Anbindung neuer Windparks künftig auszuschreiben um so die hohen Kosten zu verteilen.

14.11.2011: Netzentgelte steigen im nächsten Jahr

Eine Gesetzeslücke wird dafür sorgen, dass im nächsten Jahr die Netzentgelte steigen werden. Diese erlaubt nämlich den Netzbetreibern die Entgelte für ihre Netze zu erhöhen. Aktuelle Medienberichte gehen von zwei Milliarden Mehrkosten aus, welche auf die Verbraucher zukommen. Derzeit ist bekannt, dass ungefähr 200 Netzbetreiber ihre Netzentgelte im kommenden Jahr erhöhen werden.

4.10.2011: EEG-Umlage bleibt stabil

Trotz vieler Spekulationen im Vorfeld bleibt die EEG -Umlage im nächsten Jahre relativ stabil und erhöht sich nur um wenige Cent - genauer gesagt um 0,062 Cent pro kW/h. Damit kann auch im nächsten Jahr mit stabilen Stromkosten gerechnet werden.

15.09.2011: EEG-Umlage soll erhöht werden

Wer eine Biogas -, Windkraft - oder Photovoltaik anlage besitzt erhält pro kWh eine Vergütung. Diese liegt über den üblichen Marktpreisen für Strom . Für die Differenz wurde das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) eingeführt. Die Kosten werden damit auf alle Verbraucher umgelegt.

Im letzten Jahr stieg die EEG-Umlage auf neues Hoch mit 3,5 Cent / kWh. Die Bundesregierung beteuerte, dass damit der Gipfel erreicht sei und nun die EEG-Umlage wieder sinken würde.

Jedoch waren auch in diesem Jahr die Förderkosten wieder höher als durch die EEG-Umlage eingenommes Kapital, so das, die EEG-Umlage im nächsten Jahr wieder steigen wird.