100% umweltschonend

Was ist Ökostrom eigentlich?

Ökostrom ist Strom , welcher aus regenerativen Energiequellen und daher umweltschonend hergestellt wird. Zu den Energiequellen von Ökostrom gehören u.a. Solarenergie , Wasserkraft , Geothermie , Windenergie und Biomasse . Hier eine genauere Definition zum Thema: Was ist Ökostrom?

Warum sollte ich Ökostrom beziehen?

Im Vergleich zu dem herkömmlichen Strom , welcher aus Atomkraft - und Kohlekraftwerken gewonnen wird, ist die Erzeugung von Ökostrom aus erneuerbaren Energien vollkommen CO2 -frei und es fällt auch kein gefährlicher Atommüll an.

Ökostrom zu beziehen kann Ihr Beitrag sein, den Treibhauseffekt zu minimieren. Zudem fördert Ökostrom das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und schafft eine saubere Zukunft für unsere Kinder.

Ökostrom für Alle bietet Ihnen die Möglichkeit günstigen Ökostrom zu beziehen und gleichzeitig den Ausbau von erneuerbaren Energien zu fördern.

Wenn ich Ökostrom kaufe, kommt dann auch Ökostrom bei mir an?

Physikalisch lässt sich Ökostrom nicht klar von Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken unterscheiden. Trotz des Wechsels wird bei Ihnen der gleiche Strom durch die Leitungen fließen, wie bei allen anderen. Ihr Ökostromanbieter beschafft im Auftrag des Kunden Ökostrom und steuert Naturstrom in den Stromsee ein. Somit kann der Verbraucher mit dem Bezug von Ökostrom direkt den Strommix beeinflussen und den schnellen Ausbau und die Förderung von Ökostrom Anlagen unterstützen. Damit leisten Sie als  Kunde durch den Bezug von Ökostrom einen Beitrag zur Energiewende .

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis setzt sich aus folgenden drei Komponenten zusammen:

·         Strombeschaffung,

·         Netznutzung

·         und Steuern, Abgaben und Umlagen.

Unter Strombeschaffung fallen die Stromerzeugung und die Lieferung der Stromleistung an den Verbraucher. Diese Komponente fällt mit ca. 23% ins Gewicht. Die Preisentwicklung wird in Deutschland an der EEX , der Leipziger Strombörse , bestimmt. Hierbei enthalten sind auch der Gewinn und die Marge des jeweiligen Energieerzeugers.

Das Netznutzungsentgelt macht ca. 25% des Gesamtstrompreises aus. Das sind die Beträge, welche die Übertragungsnetzbetreiber und örtlichen Verteilnetzbetreiber für den Transport und die Verteilung der elektrischen Energie verlangen. Hierbei handelt es sich in der Regel um die gleichen Konzerne, welche auch den Strom herstellen. Daher kann schon fast von einer Monopolstellung gesprochen werden.

Die restlichen Prozent verteilen sich auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Unter diese Rubrik fallen die Kosten für Kozessionsabgaben,  die Umlage zur Förderung regenerativer Energiequellen (EEG ), die Umlage zur Förderung von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK-G), die Stromsteuer und die Mehrwertsteuer.



Kostet Ökostrom mehr als herkömmlicher Strom?

Nein! Ökostrom ist oft billiger als herkömmlicher Strom aus Atom - oder Kohlekraftwerken !

Ökostrom aus Solar -, Wind - und insbesonders Wasserkraftanlagen kann ein viel stabilerer Preisniveau schaffen, als die Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe . In der Zeit, in der fossile Brennstoffe , wie Kohle, Öl und Gas knapp werden, kann der Preis für Ökostrom aus regenerativen Energiequellen stabil gehalten werden.

Ganz im Gegensatz dazu der herkömmliche Strom : Durch die enorme technische Entwicklung im letzten Jahrhundert und die damit verbundene Verknappung der Ressourcen, wird der Preis für Strom aus fossilen Brennstoffen immer weiter ansteigen, der Ökostrom aber günstiger werden.

Bei Ökostrom ist eine Vielzahl von Alternativen gegeben. Sollte durch die Sonne kein Ökostrom geliefert werden, können immer noch Windanlagen sauberen und günstigen Ökostrom produzieren. Wenn tatsächlich mal beide Energiequellen für einen kurzen Zeitraum ausfallen würden, kann Ökostrom noch sehr kurzfristig durch Pumpspeicherkraftwerke mit Hilfe von Wasserkraft in das Stromnetz eingespeist werden.

Daher handelt es sich bei Ökostrom nicht nur um günstigen und sauberen Strom, sondern auch um eine krisenfeste Energiequelle, welche uns unabhängig von Importen fossiler Brennstoffe machen wird.

Sollten alle in Deutschland lebenden Menschen zu Ökostrom für Alle! wechseln. Gibt es dann genug Ökostrom?

Nein, leider hat das Umweltbewusstsein noch nicht jeden erreicht und daher findet der Ausbau von regenerativen Energiequellen nur langsam statt. Der Anteil an Ökostrom steigt aber ständig. Ein Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter ist daher auch heute sinnvoll.

Jeder Kunde, der zu Ökostrom für Alle! wechselt und günstigen Ökostrom bezieht, unterstützt den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen und hilft damit die Zukunft sicherer und sauberer zu machen.

Was hat sich durch die Liberalisierung geändert?

1998 wurde der Energiemarkt geöffnet. Vor 1998 hatten Sie keine Wahl und mussten Strom aus Atomkraft - oder Kohlekraftwerken beziehen. Seit der Liberalisierung können Sie als Kunde von Ihrem alten Anbieter zu Ökostrom für Alle! wechseln und günstigen Ökostrom beziehen.

Sie haben jetzt die Wahl zwischen

Ökostrom für Alle! mit

  • günstigen,
  • sauberen,
  • zertifizierten,
  • zukunftssicheren
  • und unabhängigen Ökostrom

oder

einem anderen Anbieter, welcher Ihnen teuren, aus Kohle- oder Atomkraft produzierten, Strom verkaufen will, dabei die Umwelt mit CO2 verschmutzt und die Gefahr einer weiteren Atomkatastrophe in Kauf nimmt.

Wie kommt der Ökostrom in meine Steckdose?

In Deutschland gibt es ein flächendeckendes Stromnetz . Durch dieses sind die Kraftwerken via Stromleitungen mit den Haushalten verbunden und können Ökostrom in das Netz einspeisen.

Ökostrom für Alle! entrichtet für die Nutzung des Stromnetzes eine Nutzungsgebühr.

Welcher Unterschied besteht zwischen Netzbetreiber und Stromversorger?

Der Netzbetreiber wartet die Leitung und ist für die Instandhaltung des Stromnetzes verantwortlich. Normalerweise ist der Netzbetreiber der örtliche Stromversorger.

Im Gegensatz zum Netzbetreiber (natürliches Monopol) kann seit der Liberalisierung im Jahr 1998 der Stromversorger vom Verbraucher frei gewählt werden, d.h. der Verbraucher kann von seinem alten Anbieter zu Ökostrom für Alle! zu wechseln und damit günstigen und sauberen Ökostrom beziehen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Durchleitung und Netzzugang?

Nein, Durchleitung und Netzzugang haben die selbe Bedeutung. Beides definiert den Transport der elektrischen Energie von der Energiequelle zu Ihnen nach Hause.

Ökostrom für Alle! hat diese Kosten schon im Preis für den Ökostrom eingerechnet.

Wo finde ich den Zähler und die Zählernummer?

Ihr Stromzähler befindet sich normalerweise entweder direkt in Ihrer Wohnung (bei manchen Wohnungen auch im Hausflur) oder im Keller.

Die Zählernummer kann direkt auf dem Zähler abgelesen werden. Bei Einzug oder Auszug wird die Zählernummer normalerweise auf dem Übergabeprotokoll vermerkt, so können Sie sicherstellen, dass es sich wirklich um Ihren Zähler handelt.

Bei einem Wechsel zu Ökostrom für Alle!, erhalten Sie eine Endabrechnung Ihres alten Anbieters auf der Ihre Zählernummer vermerkt.

Sollten Sie Probleme haben den Zähler oder die Zählernummer zu finden, kontaktieren Sie einfach Ihren Vermieter.